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Zuckersüße Fakten rund um das Thema Schokolade

Wo kommt sie her?

Die Geschichte der Schokolade geht bis 1.550 v. Chr. zurück und führt uns erstmals nach Mexiko. Damals galt sie als heilig, da ihr heilende und aphrodisierende Kräfte zugesprochen wurden. Den Namen verdankt das süße Produkt übrigens den Azteken. Diese vermischten die Kakaobohnen mit kaltem Wasser und nannten das Getränk auf Grund ihres Geschmacks „xocolatl" (bitteres Wasser). Als nächstes führt uns die Geschichte zu den Maya, welche nicht nur die Bohnen anbauten, sondern darüber hinaus sogar einen eigenen Kakaogott hatten. Doch wie fand die Schokolade nun ihren Weg zu uns? Die Tatsache, dass wir heute wie die Weltmeister Schokolade verputzen, haben wir unter anderem Christopher Kolumbus zu verdanken. Dieser brachte die Kakaobohne erstmals nach Amerika. Bis ins 19. Jahrhundert war Schokolade jedoch sehr teuer, wodurch der Verzehr wohlhabenden Personen vorbehalten war. Erst die Industrialisierung machte das süße Produkt der breiten Masse erschwinglich. Zu den ersten Fabriken, die im Zuge der Industrialisierung mit der Schokoladenherstellung begannen, gehören Halloren (1804), Callier (1819), die Confiserie von Suchard – heute Milka (1825) sowie Hachez & Co (1890). Übrigens ist Halloren die älteste Fabrik Deutschlands. Sie befindet sich in Halle. Bis heute stammt der Großteil der Kakaobohne aus Afrika, wobei rund 75 Prozent der afrikanischen Bohnen an der Elfenbeinküste angebaut werden.

Wie wird Schokolade so süß und lecker?

Eine berechtigte Frage, denn die rohe Kakaobohne ist wider Erwarten ungenießbar! Erst der lange Verarbeitungsprozess macht die Kakaobohne zu unserer Lieblingssüßigkeit.
Ist eine Kakaobohne geerntet – dies passiert übrigens bis heute per Hand – wird sie bei rund 50 Grad fermentiert. Ergebnis ist eine dunkle Bohne mit milderem Geschmack und längerer Haltbarkeit. Anschließend werden die Bohnen über mehrere Tage getrocknet. Den nächsten Schritt bilden die Reinigung, das Ablösen der Schale sowie die Röstung bei bis zu 160 Grad. Um die Bohnen zu einer feinen Kakaomasse mahlen zu können, werden sie vorher in kleine Stücke zerkleinert. Die feine Kakaomasse wird dann mit Zucker, Kakaobutter und Milchprodukten vermengt. Je nach Schokolade werden zusätzlich Gewürze oder Nüsse der Masse beigefügt. Die Kakaobutter entsteht übrigens während die Bohnen gemahlen werden. Im letzten Schritt wird die Kakaomasse erst stundenlang beim Conchieren erwärmt und gerührt und ganz zum Schluss im Wechsel gekühlt und erwärmt. Fertig ist die Schokolade wie wir sie kennen und lieben! Übrigens: Farbe und Geschmack der Schokolade sind abhängig vom Kakaogehalt. Zartbitterschokolade hat beispielsweise einen viel höheren Kakaogehalt als Vollmilchschokolade, welche dementsprechend mehr Milchprodukte enthält. Weiße Schokolade hat dahingegen gar keinen Kakaoanteil, ihr wird nur die Kakaobutter hinzugefügt.


Der Schokolade auf der Spur

Sie sind großer Schokoladenliebhaber und haben Lust auf eine Reise rund um das Thema Schokolade? Dann sind unsere Reisen in die Schweiz und nach Belgien genau das Richtige für Sie! Die Schweiz steht mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verzehr von rund zehn Kilogramm nach Deutschland an zweiter Stelle der Schokoladenliebhaber. Doch greifen die Schweizer nicht nur gern selber zur Tafel Schokolade, sondern sind ebenso bekannt für ihre Schokoladenproduktion. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch der historischen Schokoladenfabrik Maison Callier? Begeben Sie sich mit uns auf eine Genussreise durch die Schweizer Schokoladenwelt. Angefangen mit dem Ertasten von gerösteten Kakaobohnen bis hin zum Höhepunkt der Tour – dem Verkosten der edlen Schokolade aus dem Hause Callier. In Belgien legen wir Ihnen einen Besuch der Hauptstadt Brüssel ans Herz. Von Museen über Schokoladenmanufakturen bis hin zu kleinen Chocolatiers hat Brüssel vieles zum Thema Schokolade zu bieten. Probieren Sie ausgefallene Schokoladenkreationen und begeben Sie sich mit uns auf eine Reise zum schwarzen belgischen Gold.

Zur 3-tägigen Busreise nach Brüssel